Architektur & Immobilien

Licht & Beschattung im Garten

Die Pergola erlebt derzeit ein Revival – allerdings in einer zeitgemäßen Interpretation. Während klassische Holzpergolen nach wie vor ihre Berechtigung haben, dominieren heute klare, minimalistische Konstruktionen.

Von Birgit Pototschnig

Besonders gefragt sind Versionen mit verstellbaren Lamellen, die eine präzise Steuerung des Lichteinfalls ermöglichen. Bei voller Öffnung lassen sie den Himmel sehen, bei geschlossener Stellung bieten sie vollständigen Regenschutz – eine Flexibilität, die den modernen Ansprüchen entspricht. In Kombination mit durchdachter Beleuchtung entstehen so atmosphärische Aufenthaltsbereiche, die den Garten auch in den Abendstunden nutzbar und stimmungsvoll machen.

Gerade in den immer heißer werdenden Sommermonaten ist die Beschattung wesentlich, wobei es laut Peter Baumgarten vor allem darum geht, neue Lebensräume zu schaffen. Sonnensegel bieten den Vorteil eines offenen Himmels bei gleichzeitig großzügiger Beschattung, während Bäume wiederum den Vorteil haben, zusätzlich für spürbar kühlere Luft zu sorgen. Eine Livingbox von Livingglas, heimischer Spezialist für verglaste Wintergärten, kann ideal als externer Raum in der Natur funktionieren. Mit Licht lässt sich der Wohnraum erweitern und sorgt dafür, dass er nach Einbruch der Dunkelheit ein angenehmer Aufenthaltsort bleibt.

Auch das Team von Nentwich Gartenbau bevorzugt mittlerweile Gehölze aufgrund ihrer natürlich kühlenden Wirkung, neben Sonnenschirmen als variable einsetzbare Beschattungslösungen. „Generell beobachten wir, dass der Stellenwert eines Baumes eine Aufwertung erfährt, nicht nur im urbanen Raum. Neben seinen ästhetischen, skulpturartigen Qualitäten vor allem aufgrund seiner klimarelevanten und schattenspendenden Eigenschaften. Denn der Schatten eines Baumes erzeugt eine ganz andere Wirkung als jener einer technischen Maßnahme,“ bestätigt Bernhard Kramer.

„Manche Pflanzen sind mehr als nur grün. Sie sind Skulpturen, Statements, echte Persönlichkeiten im Garten. Solitärgehölze brauchen Platz, nicht nur im Beet, sondern auch im Konzept. Sie fordern Aufmerksamkeit und belohnen mit Charakter", so Hannes Eder, Eder Gartnearchitektur.

Eder Gartenarchitektur © Anja Koppitsch

Kramer und Kramer © katsey.org

© Nentwich Gartenbau

Dabei kann die richtige Beleuchtung dem Garten eine neue Dimension verleihen! Ob warmes, indirektes Licht zwischen Stauden, stilvolle Spots auf besondere Solitärgehölze oder dezent integrierte Leuchten entlang von Wasserflächen. „Licht schafft Atmosphäre und unterstreicht die individuelle Gestaltung der Gartenflächen. Moderne, energieeffiziente Technik trifft dabei auf ästhetisches Feingefühl. So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel von Natur und Architektur, das den Naturraum nicht nur erlebbarer, sondern auch einzigartig macht,“ verdeutlicht Eder.

Jedoch lautet die Devise „Weniger ist mehr“! Ein gezielt angestrahlter Baum, eine diskret beleuchtete Wasserfläche – das erzeugt mehr Ambiente als ein komplett ausgeleuchteter Garten. Auch hier spielt Smart-Home-Technologie eine Rolle: Beleuchtungsszenarien lassen sich programmieren, Helligkeit und Farbtemperatur anpassen, alles gesteuert über Smartphone oder Sprachbefehl. „Manche Pflanzen sind mehr als nur grün. Sie sind Skulpturen, Statements, echte Persönlichkeiten im Garten. Solitärgehölze brauchen Platz, nicht nur im Beet, sondern auch im Konzept. Sie fordern Aufmerksamkeit und belohnen mit Charakter,“ verdeutlicht Hannes Eder.

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Titelbild: © Nentwich Gartenbau

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